28.03.2026

Mitgliederversammlung 2026 Aufbruch mit Rückenwind

Am 17. März 2026 traf sich der Förderverein der BVB-Gründerkirche zur Mitgliederversammlung – und eines wurde schnell deutlich: Dieses Projekt ist längst mehr als eine Idee. Es ist auf dem Weg, ein Ort mit Strahlkraft zu werden.

Nach der Begrüßung und dem gemeinsamen Gedenken an unser verstorbenes Gründungsmitglied Olaf Suplicki begann ein intensiver Blick auf das vergangene Jahr und die nächsten Schritte. Die Versammlung war beschlussfähig, die Tagesordnung klar – und die Stimmung konzentriert, aber gleichzeitig getragen von einem gemeinsamen Ziel: Diese besondere Kirche mit Leben zu füllen.

 

Ein Jahr voller Bewegung
2025 war ein Jahr, in dem vieles sichtbar geworden ist. Der Umbau hat konkrete Formen angenommen, eine Ausstellung wurde konzipiert, und das Projekt hat durch starke Partner weiter an Gewicht gewonnen. Besonders eindrücklich: Die Vielzahl an Aktivitäten rund um die Gründerkirche – von Friedensgebeten über Begegnungen im Kontext großer kirchlicher Ereignisse bis hin zur intensiven Teamarbeit hinter den Kulissen.

Ein Herzstück dieser Entwicklung war das Welcome-Zelt. Bereits zum zweiten Mal hat es 2025 – nahezu täglich – Menschen direkt vor der Dreifaltigkeitskirche zusammengebracht. Hier wurde die Idee der Gründerkirche schon heute erlebbar: als offener Ort der Begegnung, niedrigschwellig, einladend und mitten im Leben der Stadt. Nachbarinnen und Nachbarn, Interessierte, Engagierte – sie alle kamen hier ins Gespräch. Nicht organisiert, sondern ganz selbstverständlich. Das Welcome-Zelt hat damit etwas vorweggenommen, was die Gründerkirche einmal sein soll: ein Ort, der Menschen verbindet.

Gleichzeitig zeigt sich: Die Gründerkirche ist kein „normales“ Projekt. Sie bewegt sich im Spannungsfeld von Kirche, Fußball und Stadtgesellschaft – und genau darin liegt ihre besondere Kraft.

 

Besondere Momente 2025
Wenn man auf das Jahr zurückblickt, gibt es nicht den einen Höhepunkt – sondern viele kleine und große Momente, die zusammen ein starkes Bild ergeben. Einer davon sticht jedoch besonders heraus:

 

Der 19. Dezember 2025.
An diesem Tag besuchte der neue Erzbischof von Paderborn, Dr. Udo Markus Bentz, die BVB-Gründerkirche – und setzte damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Projekts weit über Dortmund hinaus. Im Anschluss hielt er die Predigt zum Geburtstagsgottesdienst im Studio 41, einem Jugendzentrum der evangelischen Kirche in unmittelbarer Nähe der BVB-Gründerkirche – ein besonderer Moment gelebter Ökumene mitten in der Stadt. Gemeinsam mit Hans-Joachim Watzke, dem Präsidenten des BVB e.V., und dem Dortmunder Oberbürgermeister Alexander Kalouti wurden zuvor zwei neue Gedenksteine des bereits seit 2009 bestehenden BVB Walk of Fame enthüllt, einer für Franz Jacobi und einer für Kaplan Hubert Dewald – ein sichtbares Zeichen für Geschichte, Erinnerung und Zukunft dieses besonderen Ortes.
Und weil diese Kirche eben auch Fußball ist: Der Tag endete nicht im Kirchenraum, sondern im Stadion. Mit dem Mannschaftsbus und einer kleinen Delegation der Nordstadtliga ging es Richtung Signal Iduna Park – wo der Erzbischof sein erstes Spiel im wohl schönsten Fußballstadion der Welt erlebte. Ein Tag, der zeigt, was die Gründerkirche ausmacht: Glaube, Gemeinschaft – und Fußball.

 

Ein Team, das überrascht
Ein weiterer besonderer Aspekt im vergangenen Jahr: Das Team der Gründerkirche hat Zuwachs bekommen – und zwar auf eine Weise, die Aufmerksamkeit weit über Dortmund hinaus erzeugt.
Mit Schwester Klara Arnolds OFS ist eine Ordensfrau aus der franziskanischen Familie nun Teil des Projekts, die sich mit großer Offenheit und Begeisterung auch dem Thema Fußball widmet. Eine Kombination, die ungewöhnlich ist – und genau deshalb viele Menschen und auch die Medien aufhorchen lässt. Sie steht sinnbildlich für das, was die Gründerkirche sein kann: ein Ort, der Grenzen überschreitet und neue Verbindungen schafft.

 

Wichtige Entscheidungen – klare Richtung
Auch formell wurden wichtige Weichen gestellt: So wurde der Vereinsname präzisiert und lautet nun offiziell: „Förderverein BVB-Gründerkirche Hl. Dreifaltigkeit e. V.“ Ein Schritt, der nicht nur rechtlich notwendig war, sondern auch inhaltlich Klarheit schafft. Ebenso wurden der Jahresabschluss 2025 sowie die Haushaltsplanung für die kommenden Jahre einstimmig beschlossen – mit einem beeindruckenden Finanzvolumen und starken Förderzusagen im Rücken.

 

Auf dem Weg zur Eröffnung 2027
Der Blick richtet sich nun klar nach vorne: 2026 steht im Zeichen der Stabilisierung – technisch, organisatorisch und inhaltlich. Ziel ist es, zur Eröffnung 2027 nicht nur fertig zu sein, sondern bereit.
Bereit für:
· Führungen
· Begegnungen
· Bildungsarbeit
· und ein lebendiges Programm, das Menschen anzieht und inspiriert

 

Inhaltliche Diskussion: „Mehr als ein Projekt“
In der abschließenden Diskussion wurde eines besonders deutlich: Die BVB-Gründerkirche ist ein Modell für einen neuen Ort in der Stadt – einen Ort zwischen Glaube, Kultur und Gesellschaft. Oder einfacher gesagt: Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.
Die Mitgliederversammlung 2026 hat gezeigt: Die BVB-Gründerkirche ist auf einem guten Weg – getragen von Engagement, starken Partnerschaften und einer Idee, die größer ist als jeder Einzelne. Und vielleicht ist genau das ihr größtes Versprechen.

 

Alle Infos zum Förderverein der BVB-Gründerkirche gibt es hier!